Gakko no Kyodai

DAS FORUM WIRD GERADE NEU AUFGEBAUT!! BITTE NICHT ANMELDEN! DAS GNK-TEAM <33
 
StartseiteKalenderFAQSuchenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Der große Baum

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
AutorNachricht
Storyteller
Admina
avatar

Anzahl der Beiträge : 255
Anmeldedatum : 25.03.11

BeitragThema: Der große Baum   Sa Apr 30 2011, 21:13

Der große Baum

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Vor dem Baum befindet sich ein Stein, wo man sich hinsetzten kann. Der Wald zeigt seine schöne Seiten...
Nach oben Nach unten
http://gakko-no-kyodai.forumieren.com
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Fr Jun 24 2011, 12:42

pp.: Schulgarten

Aki Bara hatte es in einen Wald getrieben. Nicht wunderlich da sie schon in jungen Jahren viel Zeit im Wald verbracht hatte. Dort war es immer schön ruhig und friedlich gewesen, und man konnte nicht viele Menschen entdecken. Das hatte in Aki Bara das Gefühl von Freiheit ausgelöst. Sobald sie den Wald betreten hatte, konnte sie machen was sie wollte. Sie nahm ihr Notizbuch in die andere Hand und ging weiter in den Wald hinein. Hier waren sehr viel mehrere Tiere als in dem kleinen Wald, den sie immer besucht hatte. Ob es hier auch eine kleine Hütte gab in der man übernachten konnte, wenn man keine Lust mehr hatte, zurück zu gehen?
Als die Schülerin einen großen alten Baum entdeckte, musste sie lächeln. Das war ja noch besser als der Garten, in dem sie sich vorher befanden hatte. Sie ging langsam und vorsichtig zu dem Baum, und achtete darauf nicht über die heraus stehenden Wurzeln zu fallen. Sie hatte keine Lust sich jetzt schon die Knie aufzuschlagen. Dazu hatte sie später bestimmt noch genug Zeit.
Vor dem Baum befand sich ein großer Stein. Wie sie dort hinauf kommen würde wusste sie selbst noch nicht genau, aber sie war sicher hinauf zu kommen. Da sie nicht gerade die sportlichste war, ging sie nahe an den Stein und betrachtete diesen. Sie warf ihr Buch hinauf und ging um den Stein. Auf der einen Seite befand sich eine kleine Treppe, oder zumindest sah es so aus, da immer unterschiedlich hohe Steine aneinander gereiht waren. Sie kletterte hinauf und setzte sich hin.
Von hier oben hatte man eine tolle Aussicht, und man konnte sich sogar etwas Sonnen lassen wenn man wollte. Aki Bara lies sich rückwärts auf den Stein nieder und lies ihre Füße frei von dem Stein baumeln. Gut das sie keine Höhenangst hatte. Sie sah in den Himmel und schaltete die Musik aus, damit sie die vertrauten Geräusche des Waldes lauschen konnte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Fr Jun 24 2011, 13:24

- First -

Es war warm, defenitiv zu warm! Dieses Wetter war die reinste Zumutung! Genervt von der Sonne hatte sich Noah genau vor einer halben Stunde in den Wald geflüchtet, da es hier um einiges kälter war und die Bäume genügend Schatten spendeten, um diese Hitze aus zu halten. Nur leider hatte er zwischen 'Ich muss dringend an einen kälteren Ort' und 'Im Wald ist es kalt' vergessen, dass er so gut wie keinen Orientirungssinn besaß und sich, wie sollte es auch anders sein, hier verlaufen hatte. Da er sich ausschließlich im Sommer hier aufhielt, beziehungsweise fast niemals sein Zimmer verließ, kannte er sich zwischen den ganzen Ästen und Blättern nicht im geringsten aus. Hatte er doch ewig gebraucht, sich hier überhaupt zurecht zu finden. Ein genervtes Brummen verließ seinen Mund, gefolgt von einem tiefen Seufzen. Nungut, hier war es aushaltbar und dunkel war es auch nicht, er würde hier schon wieder rausfinden. Und wenn nicht, dann würde man ihn bestimmt finden. Immerhin kamen hier ja öfters Schüler her, oder etwa nicht? Innerlich unsicher, äußerlich vollkommen cool setzte er einen Fuß über den anderen und achtete darauf nicht zu stoplern, obwohl das hier garnicht so einfach war, der Boden war übersät von Wurzeln und anderen Dingen. Und Insekten, Noah hasste Insekten. In diesem Wald war es ziemlich still, selbst Vögel schienen hier ihren Mund einigermaßen zu halten. Das waren ja schoneinmal positive Eigenschaften, vielleicht würde er den ganzen Sommer hier verbringen oder einfach mal hier sein, um ungestört Violine zu spielen. Dafür brauchte man aber zuerst einen Platz an dem man sich ausbreiten konnte und da der Blonde im Moment sowieso nicht viel zu tun hatte, beschloss er sich nach einem solchen umzusehen. Seine Füße trugen ihn also weiter in den Wald und stoppten, als sie endliche einen geeigneten Platz entdeckten. Ein riesiger Baum erstreckte sich in seinem Sichtfeld und er legte den Kopf leicht schief. Das war wirklich ein schöner Baum, doch hier war scheinbar schon jemand, denn als Noah einmal um den Baum herum gehen wollte, entdeckte er einen Stein direkt an den Wurzeln und auf diesem Stein saß ein Mädchen. Sie hatte rosafarbenes Haar und war vielleicht 17, 18 Jahre alt. Und sie war eine Oberschülerin, dass sah Noah sofort. Unschlüssig darüber, ob er sie jetzt stören sollte oder nicht, blieb er ein wenig abseits stehen und dachte erstmal über seine weitere Vorgehensweise nach. Sollte er jetzt einfach dort hin spazieren, sich setzten und so tun als würde er sie nicht bemerken? Oder einfach wieder verschwinden, immerhin war sie zuerst hier gewesen und wollte eventuell nicht gestört werden. Letztlich entschloss er sich für die Höfliche Variante und trat einfach mal einen Schritt näher. "Ah, Entschuldige. Ich wollte nicht stören." sagte er laut hörbar, achtete darauf in ihr Blickfeld zu treten um sich nicht zu erschrecken. "Darf ich hier stehen bleiben? Diese Hitze ist wirklich unerträglich." fragte er einfach mal darauf los und sah zu, dass er im Schatten des Steines blieb. Denn auf dem Stein selbst, schien die Sonne drauf und da wollte ehrlich gesagt garnicht hoch.


Zuletzt von Noah am Sa Jun 25 2011, 00:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Fr Jun 24 2011, 16:41

Da Aki Bara hier ungestört war, begann sie leise vor sich her zu summen. Die Vögel und anderen Tiere hier gaben nichts der Art von sich. Sie sah sich in den Baumkronen um und legte den Kopf schief. Hier würde sie bestimmt öfter mal sein, wenn sie ihren Kopf voller Ideen hatte, die sie auf ein Blatt Papir bringen wollte. Hier war es ruhig und sie war sicher das sich hierher nicht sehr schnell jemand verirren würde, also konnte sie auch ungestört singen und tanzen. Aber Aki Bara war auch sicher, das sie sehr viele Tiere stören würde, die gerade dabei waren ein Nest zu bauen, und das diese sie vielleicht sogar angreifen würden.
Die junge Dame blieb weiter in der Sonne liegen und betrachtete die einzelnen Blätter die leicht im Wind tanzten. Sie sahen aus wie Ballettänzer die sich im Kreis fort bewegten. Sie schaltete ihre ganzen Gedanken aus und begann zu singen. Sie achtete darauf das sie nicht zu laut sang, und immer mit den Blättern im Takt. Aki Bara hatte keinen Text, deshalb summte sie manchmal auch einfach und sah den Blättern verträumt zu wie sie sich im Wind bewegten. Sie stellte sich vor das jedes einzelne Blatt ein wunderbarer Tänzer wäre, der gerade mit voller Leidenschaft tanzte.
Und wieder einmal verfiel Aki Bara in einen Tagtraum, in einen wunderschönen Tagtraum. Jedes mal wenn sie Langeweile hatte, oder keinen Kopf für Sorgen und Probleme hatte, begann sie sich in Richtung Traumwelt zu bewegen. In dieser Traumwelt konnte sie alles tun was sie wollte, und in dieser Traumwelt, hatte sie die volle Kontrolle über ihre Fantasie. Sie befand sich oft in dieser Welt, da sie sehr viel Zeit hatte, die sie anstatt zu lernen, mit dichten oder träumen verbrachte.
Ihr Blick wurde wieder klar, und sie befand sich wieder in der realen Welt. Als sie ein Blatt sah das sich vom Ast löste, und in die Lüfte aufstieg, sah sie ihm nach. Aki Bara konnte immer noch die einzelnen Bewegungen des "Tänzers" sehen. Sie sang jedoch immer noch weiter, und immer noch sang sie diese eine Melodie, die zu den Bewegungen passte in denen sich die Blätter bewegten. Sie setzte sich wieder auf und summte noch lange vor sich hin. Hier kam sie sich unbeobachtet, und frei vor. Schon jetzt mochte sie diesen wundervollen Ort mehr als jeden anderen Ort den sie bis jetzt gesehen hatte.
Als ein Junge kam, der aussah als sei er 18 Jahre oder etwas älter und blondes Haar hatte, sah sie ihn an. Sie legte den Kopf schief und sah ihn noch eine Weile an. Es kam ihr unhöflich vor, einen fremden einfach anzustarren, deshalb wanderte ihr Blick wieder zu den Blättern. Schon okay, du störst nicht antwortete Aki Bara dem Fremden und sah ihn kurz an. Sie musste kurz lachen auf die Aussage das es zu warm sei. Du kannst dich ruhig setzten, ich hab nicht vor irgendjemanden hier zu vertreiben sagte sie und sah weiter den Blättern beim Tanzen zu.
Sie vergas den Jungen kurze Zeit später und begann erneut zu summen. Da ihr Kopf immer noch leer von allen Problemen und Gedanken war, viel es ihr nicht schwer.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Sa Jun 25 2011, 01:12

Sie hatte gesungen, dass hatte er gerade noch mitbekommen. Dieses Mädchen hatte wirklich eine wunderschöne Stimme gehabt, vielleicht die einer Sängerin, Noah wusste es nicht. Dankbar nickend stellte er sich in den Schatten des Steines und seufze zufrieden. Für einen Moment schloss er die Augen und genoss den kühlen Stein an seinem Nacken, bevor er sie wieder öffnete und den Kopf in Richtung der Rosahaarigen drehte. Diese hatte sich dann wieder in ihre eigene Welt verzogen und beachtete ihn nicht weiter. Gut, sie fühlte sich nicht gestört und lies sich auch nicht ablenken. Einige Sekunden blieb er noch stehen, dann trat er, die Hände an den Stein gelehnt, um ihn herum und betrachtete immer mal wieder die Roshaarige um zu verstehen wie sie dort raus gekommen war. Dort hinten, genau auf der anderen Seite befand sich eine Art Treppe, nein eher aneinander gereihte Steine. So musste sie wohl dort hoch gekommen sein. Vorsichtig tapste er das Gestein hinauf und sah sich dann, als er endlich angekommen war, die Aussicht von hier oben an. Nagut, ganz schön aber hier scheinte voll die Sonne drauf und irgendwie war das nervig. Der Blonde machte noch einen Schritt nachvorn und setzt sich dann neben sie. Er lies seine Beine baumeln und starrte noch einige Moment gerade aus, fuhr sich dann durch das Haar und sah zur Seite um das Mädchen näher zu betrachten. Hoffentlich emfpand sie das nicht als unhöflich aber vorhin hatte sie ihn ja auch angestarrt. Unschuldig musterte er sie also noch ein bisschen, bis er den Blick wieder abwand. Vielleicht sollte er ein Gespräch anfangen? Denn ausser ihres Summens und ein paar leisen Geräuschen hörte man fast garnichts. Irgendwie erdrücken dieses stillschweigen, obwohl es ihm doch lieber war als lautes Geschrei. "Du hast eine schöne Stimme. Bist du eine Sängerin oder so etwas?" Unwissend fragte er einfach mal nach, wollte die Wand aus Stille einreissen. Mehr als nicht antworten konnte sie ja nicht oder? Mit leicht neugierigen Blick beobachtete er sie noch weiter, zog seine Beine an, in der Hoffnung das kribbelige Gefühl würde verschwinden. Sie waren eingeschlafen. Lautlos setzt er sich in einen Schneidersitz, drückte seinen Ellenbogen gegen den Oberschenkel und stütze seinen Kopf auf seine Hand. Das Kribbel Gefühl war unnangenehm.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Sa Jun 25 2011, 11:59

Vor sich hinsummend starrte Aki Bara die Blätter an und beobachtete sie dabei, wie sie in der Luft tanzten. Sie hatte die Gabe sich innerhalb weniger Sekunden in eine völlig neue Welt zu träumen, das konnte aber auch daran liegen, das sie sehr gerne und viel träumte. Es gab wenige Nächte in denen sie keinen Traum hatte. Sie summte weiter und sah die Blätter an. Es kam vielen vielleicht etwas komisch vor das sie so oft in die Luft starrte, aber das machte ihr weniger als die Tatsache als Träumerin zu gelten.
Sie träumte vielleicht oft, aber sie war keine Träumerin. Sie hatte einen Sinn für die Realität, und sie war ernst genug um mit Problemen gut umgehen zu können. Das schienen nur die meisten dabei zu vergessen, und meist waren Vorurteile das, was dann den ersten eindruck gab.
Die Oberschülerin wand ihren Blick von den Blättern zu dem Jungen, der gerade am Versuch war, auf den Stein zu gelangen. Sie sah ihn lächelnd an und sah dann wieder zu den Bäumen, in denen sich schon ein paar mehr Tiere zur Kenntnis gaben. Sie legte den Kopf schief und erkannte ein Eichhörnchen, das gerade von Ast zu Ast sprang. Aki Bara lehnte sich zurück und genoss den Anblick, und das schöne Wetter. Für sie gab es nichts schöneres als in ruhe dazu sitzen, und zu träumen. Am liebsten saß sie draußen und dichtete. Auch im Winter saß sie im freien, egal ob es nun kalt war oder nicht.
Aki Bara sah den Fremden an als er sich neben ihr nieder lies und lächelte ihn freundlich an. Sie sah dann wieder zu den Bäumen und betrachtete die wenigen Vögel die sich zu zeigen gaben, und in den Lüften schwebten. Sie legte den Kopf erneut schief und betrachtete sie lange. Auf die Frage des Fremden musste sie lächeln. Danke. Ich hoffe sehr das ich irgendwann einmal eine sein werde erklärte sie ihm und sah ihn kurz noch einmal an, bevor sie wieder die Vögel beobachtete. Wie schön es wohl sein musste fliegen zu können fragte sich Aki Bara.
Die junger Frau atmete tief ein und sah in den Himmel. Dieser war hellblau, und die Sonne war hoch oben zu sehen. Der Wald war für sie der wundervollste Ort den es gab, und hier war alles friedlich und man konnte sich entspannen, ohne gestört zu werden.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   So Jun 26 2011, 12:22

"Keine Ursache."antwortete er ihr und schaute dann wieder gerade aus. Sie war also noch keine Sängerin und wollte eine werden. Naja, seiner Meinung nach hatte sie gute Chancen darauf, immerhin hatte Noah ein wenig Ahnung von Musik. Dann kehrte Stille zwischen den beiden ein, sie waren wohl beide nicht sehr gesprächig. Sehr zum Leidwesen des Blonden, denn die Roshaarige kannte sich wahrscheinlich gut in der Welt der Musik aus und leider kannte Noah nur wenige, die sich einen Namen in derer machen wollen. Aber wie sollte er ein Gespräch anfangen? Beziehungsweise über was sollten sie denn reden? "Darf ich nach deinem Namen fragen?" Das war doch ein guter Anfang oder? Immerhin sollte einem der Gesprächspatner nicht unebannt bleiben. Wie viel Uhr war es überhaupt? Die Sonne stand, so wie er es von hier sehen konnte, schon hoch am Himmel es musste Nachmittag sein. Ihm kam es vor als würde es immer wärmer werden und selbst nicht vor diesem Wald zurück schrecken. Angenervt seufze er und neigte seinen Kopf etwas zur Seite, damit die pralle Sonne seinen Kopf nicht traf. Vergeblich, wie sich herrausstellte, brachte er ihn wieder in eine gerade Position und schloss die Augen. Das war echt nicht zum aushalten. Er hätte sein Zimmer einfach nicht verlassen sollen und sich nächstes Mal vor den Kühlschrank setzten. Würde zwar lustig aussehen, wäre aber bestimmt extrem effektiv. Dann fiel sein Blick auf ein paar Tiere am Waldboden, die ihren täglichen Arbeiten nachgingen. Wie konnten sie es mit diesem Fell nur bei dieseer Hitze aushalten.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   So Jun 26 2011, 18:56

Aki Bara sah kurz zu ihm und lächelte ihn dankend an. Eigentlich wollte sie alleine sein, aber hier war eindeutig zu viel los. In diesem Teil des Landes waren bestimmt tausende von Leuten, und es gab bestimmt keinen einzigen Ort wo niemand hin kam. Die rosa haarige sah wieder zu den Blättern und summte innerlich erneut vor sich hin, sie wusste ja nicht ob es den Jungen stören würde wenn sie summen würde. Sie sah weiter zu dem tanzenden Blättern und vergas die Welt um sich herum erneut.
Für sie war es leicht alles und jeden um sich zu vergessen, immerhin wollte sie die meiste Zeit mit niemanden zu tun haben, außer mit der Musik und sich selbst. So hatte sie auch keine Probleme mit ihren Mitschülern, denn sie hatte nicht wirklich viel mit ihnen zu tun gehabt. Nur in Musik hatte sie immer ein Problem gehabt, immer wollten sie möglichst viele in ihrer Gruppe haben, damit sie für diese sang, aber meist blieb sie dann doch alleine. So ersparte sie sich den ganzen Stress mit den anderen.
Aki Bara sah weiter die Blätter an und legte den Kopf schief. Aki Bara Chiyoko Sato. Und deiner? Sie sah den Fremden kurz an und lies sich dann wieder rückwärts auf den Stein nieder. Sie zog die Beine hoch und sah in die Baumkronen über sich. Sie wollte wissen ob der Junge die Blätter auch als Tänzer sehen konnte oder ob er nur durch sein Leben rannte, ohne auf die wirklichen Werte des Lebens zu achten. Sag mal, mit was würdest du die Blätter vergleichen? sie schielte zu dem noch Fremden und sah dann wieder in die Luft, wo sich erneut ein kleiner Vogel frei bewegte. Die Schülerin betrachtete den Vogel noch kurz, sah dann aber wieder zu den Blättern. Der sanfte Wind spielte mit Aki Baras Haaren. Diese sah einfach weiter in Richtung Himmel, in der sich einige Baumkronen zeigten.
Sie fragte sich, ob nur sie so war, oder ob sie hier ein paar Leute finden würde, die auch so waren wie sie. Manchmal kam sie sich vor, wie ein Hippie unter tausenden von Rockern. Das konnte sehr einschüchternd auf jemanden wirken. Aber Aki Bara war so wie sie war, und sie mochte sich so, und wollte sich für niiemanden ändern, nur weil dieser ein Problem mit ihr hatte.
Das war doch nicht ihr Problem, das er sie nicht mochte. Es war ihr eigentlich sehr egal ob sie gemocht wurde, sie wollte immerhin nur Menschen mit ihrer Musik bewegen, und nicht mehr. Sie wollte sich damit keine freunde machen, oder neue Leute kennen lernen, sie kam gut alleine zu recht.
Sie brauchte niemanden um sich, der ihr dabei half, sie wusste das ihre Familie hinter ihr stand, vollkommen, aber sie wusste auch, das sie sich einige feinde machen würde, wenn sie so war, wie sie war, aber das konnte man nicht ändern.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   So Jun 26 2011, 19:49

'Aki Bara Chiyoko Sato'? Was für ein langer Name. Aber auch ein besonderer Name, den man nicht oft zu hören bekam. Zumindest hatte Noah ihn noch nie gehört, obwohl das klar war, da er so gut wie ausschließlich französische Namen zu hören bekam. Und dabei sagte man diese wären besonders, dabei waren sie nur eintönig und hörten sich einfach nur selbstsam an."Noah Voix"Ja, das war ebenfalls ein langweiliger, französischer Name mit einer seltsamen Zusammensetzung. Voix war einfach nur das Wort für Stimme und Stimmen hörte er gefühlte 200 Mal am Tag. Also nichts außergewöhnliches aber das war ein anderes Thema. Ob Aki Baras Name auch alltäglich war aus der Gegend aus der sie stammte? Er glaubte zwar nicht, war sich aber nicht sicher, da er so gut wie garnichts über die Rosahaarige wusste. Das kribbelige Gefühle in seinen Beinen hatte aufgehört und somit konnte er sich wieder normal hinsetzten, die Beine wieder baumeln lassen und wärend er der zweiten Frage lauschte, dachte er genauer über diese nach und betrachtete die Äste der Bäume an denen viele grüne Blätter im Winde hin und her wehten. Mit was er Blätter vergleichen konnte? Das war definitiv eine seltsame Frage die ihm noch niemals jemand gestellt hatte, geschweigedenn angesprochen hatte. Etwas irritiert lehnte er sich ein Stück zurück, schloss dann die Augen. Am besten er würde einfach dies sagen, was ihm als aller erstes eingefallen war. Egal wie bescheuert sich es anhörte, falsch konnte es ja nicht sein. War ja seine eigene Meinung. "Die Blätter eines Baumes erinnern mich an die Federn eines Vogels. Allein sind sie einfach nur Federn aber zusammen helfen sie dem Vogel zu fliegen. Mit dem Baum ist es nicht anders. Allein sind die Blätter leicht und sind eigentlich unnötig. Zusammen helfen sie dem Baum zu blühen und machen die Äste des Baumes schöne. Ausserdem sind sie Wohngrundlage und Nahrung vieler Tiere. Dank vieler Blätter, blühen viele Bäume auf, somit entstehen Wälder. Und Wälder sind zuständig für unseren Sauerstoff .." er stoppte. Die Sätze hatte er mit solch einer Überzeugung ausgesprochen, dass er jetzt, etwas peinlich berührt nurnoch leise ".. ich glaube ich hab das Thema verfehlt, entschuldige bitte." anhängte und die Beine anzog um sie an seinen Körper zu ziehen. Er konnte sich vorstellen, dass die Rosahaarige ihn jetzt für verrückt erklären würde oder so. Wahrscheinlich würde er dann so schnell wie es geht verschwinden.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Mo Jun 27 2011, 10:54

Aki Bara sah weiter zu den Blättern und summte leise vor sich hin. Irgendwie hatte sie jetzt Lust zu tanzen. Es würde ihr bestimmt spaß machen einfach nur zu tanzen. Aki Bara sah weiter zu den Baumkronen und sah dann kurz zu dem jungen. Ob er sie wohl für verrückt hielt? Es fragte sonst niemand mit was man Blätter vergleichen würde. Du bist nicht von hier oder? Noah Voix, das war kein Japanischer Name, er klang eher Europäisch. Die Oberschülerin betrachtete die Blätter oberhalb weiterhin und legte den Kopf leicht schief. Sie lauschte dem leisen Rauschen des Windes, in den Blättern und atmete die frische Waldluft tief ein. Es war ein beruhigendes Gefühl einfach nur da zu liegen und die Ruhe zu genießen. Es war wohl nicht das was sie gedacht hatte, sie wollte doch nur alleine sein, und singen, ohne jemanden bei sich zu haben.
Das musste sie wohl jetzt in ihrem Zimmer machen, oder sie würde in ein Klassenzimmer gehen, den Musikraum vielleicht.
Aki Bara schloss die Augen für einen kurzen Moment und hörte auf die Melodie die sich in ihrem Sinn hörbar machte, sie nahm schnell den Notizblock und begann die Noten auf zu schreiben, so hatte sie länger etwas von dieser Melodie. Den Text dazu würde sie später wohl auch noch schreiben, wenn sie alleine war. Sie schrieb weiter und vergas alles um sich herum. Als sie fertig war, sah sie das Blatt Papier an, auf dem sich nun Noten zeigten.
Sie blieb liegen und hörte Noah zu. Es schien ihr fast so, als würde er sie nicht für verrückt halten, immerhin gab er ihr eine Antwort, und diese Antwort hörte sich für sie an, als würde er ähnlich wie sie selbst denken. Blätter sahen für ihn aus wie Federn eines Vogels. Aki Bara sah Noah an und lächelte ihn leicht an, dann sah sie wieder hoch zu den Blättern. Für mich sehen sie aus wie Tänzer. Sie bewegen sich zu der Musik des Lebens, und lassen alle Gedanken in ihrem Kopf verschwinden. Sie vergessen einfach alles um sich und tanzen so, wie sie tanzen wollen. Die blau äugige sah zu den Blättern während sie sprach.
Sie hatte Noah zugehört, bis er fertig war. Doch sie konnte nicht wirklich viel zu dem Thema sagen, da sie nicht wirklich im Unterricht aufgepasst hatte. Deshalb konnte sie auch wenig zur Physik oder zur Chemie sagen, das einzige wovon sie Ahnung hatte, war die Musik.
Sie fragte sich ob sie hier mehr aufpassen würde, oder auch vor sich hinträumen würde. Sie war nicht wirklich davon überzeugt, das sie hier mehr lernen würde, als an ihrer alten Schule, aber hier hatte sie wenigstens ihre Ruhe. Hier hatte sie zwar ihre Eltern nicht bei sich, jedoch konnte sie hier machen was sie wollte, und musste nicht zuerst fragen, ob sie dies und das machen durfte.
Ich weiß zwar das Bäume notwendig fürs Leben sind, aber das wir ohne sie nicht wären wusste ich nicht sagte sie und sah kurz noch einmal zu Noah. Dieser hatte wohl im Unterricht aufgepasst, nicht so wie sie.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Mo Jun 27 2011, 17:38

Sie hielt ihn wohl doch nicht für so bescheuert, denn ihre Antwort ähnelte seiner in gewisser Weise. Erleichtert lächelte er ebenfalls und lies sich ihre Antwort noch einmal durch den Kopf gehen. Wie Tänzer die so tanzen wie sie es für richtig halten, eine sehr außergewöhnliche Antwort. Tortzdem kam er sich irgendwie blöd vor, hatte er doch grade einige unnötige Dinge erzählt. War doch voll egal ob die Bäume nun für den Sauerstoff zuständig waren oder nicht. Das Aki Bara das nicht wusste war vollkommen egal, immerhin war das nicht notwending, zumindest nicht im Moment. Ein tonloser aber zufriedener Seufzer entwich seinen Lippen. Scheinbar fühlte sich die Rosahaarige sehr mit der Musik verbunden, zumindest kam es ihm ziemlich so vor. Sie summte immerzu, hatte eine schöne Singstimme und die Blätter erinnerten sie an Tänzer, wenn das kein Zeichen war? Irgendwie glücklich darüber eine Gleichgesinnte gefunden zu haben, dachte es an sein Violinenspiel. Ja er schaltete schnell ab, wenn er den Violinenbogen in der Hand hielt und leicht über die Seiten strich. Liebte den Klang der dann das Zimmer erfüllte und war vollkommen zufrieden wenn er ein schönes Stück gespielt hatte. Es erinnerte ihn an Zuhaus, an seinen Bruder und an seine Eltern. An die französischen Straßen und die Abende im Garten. Kurz schwelgte er in Vergangenem, erinnerte sich an seine Kindheit und wollte am liebsten heim. Einige Momente später, das Heimweh war so schnell verschwunden wie es gekommen war, konzentrierte er sich wieder auf seine Gesprächspatnerin. "Ich komme aus Frankreich."Antwortete er nach einiger Zeit und beobachtete sie dann wie sie ein paar Noten auf ein Papier schrieb. Stille kehrte wieder ein und um vernahm man nur noch das Rauschen des Windes der durch die Blätter und Bäume wehte. Es war schwierig ein Gespräch mit der Oberschülerin aufrecht zu halten, kam es ihm doch sehr so vor als würde sie ihm ihr vollstes Desinteresse zeigen. Dann störte er also doch? Warum sagte sie nichts? Ihm war nicht klar ob sie jetzt ein schweigsamer Mensch war, eine Problem mit ihm hatte oder allgemein eine große Träumerin war. Er tippte auf letzteres und beschloss aber auch nicht danach zu fragen. Wenn sie ihn nicht bei sich haben wollte, dann solle sie ihn doch einfach weg schicken. Machte ihm auch nichts aus, er würde schon einen geeigneten Platz finden um den restlichen Tag kühl zu verbringen. Allgemein war das hier sehr eintönig geworden und sein Gesichtsausdruck entwickelte eine Grimasse aus Müdigkeit, Langeweile und ein wenig Neugier was Aki Baras Charakter anbetraf. Er wollte das Thema Baum eigentlich nicht mehr besprechen, da ihm das mehr als nur peinlich gewesen war, dass er den Klugscheißer hatte raushängen lassen, obwohl er ein ziemlicher Faulpelz war. Vorallem da die Rosahaarige nicht einmal darüber sprechen konnte oder wollte. Ist ja auch ein ziemlich Langweiliges Thema. Aber .. eigentlich war das Anssichtssache. Bezüglich dieses Themas hatten also weder sie noch er etwas zu sagen. Nungut, beließen sie es also bei den tanzenden Blätter.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Di Jun 28 2011, 11:43

Aki Bara sah weiter hin auf die Blätter des Baumes. Sie wusste schon immer das sie nicht die perfekte Gesprächspartnerin war, und um ehrlich zu sein, mochte sie es nicht sehr gerne zu sprechen. Sie hasste es jedes mal wenn sie vor der Klasse stand und über ein Thema sprechen sollte. Sie wusste nie wirklich wie sie es erklären sollte, und meist wurde sie danach ausgelacht, weil sie es falsch gemacht hatte.
Sie sah kurz zu Noah und lächelte ihn freundlich an. Was er wohl von ihr hielt? Sie wollte ihn nicht wegschicken, immerhin war das hier nicht ihr Ort, sondern der Wald. Wenn sie alleine sein wollte, wäre sie anders, sie hätte jeden einfach weggeschickt. Außerdem wollte sie etwas mehr über ihn erfahren. Aber dass Thema Bäume, würde sie ganz bestimmt nicht mehr ansprechen, welch normaler Mensch sprach schon gerne über Bäume?!
Über Frankreich konnte sie nicht viel sagen, im Französisch unterricht hatte sie nie aufgepasst, und sie konnte nur 2 Sätze, und von diesen wusste sie auch nicht, was sie bedeuteten. Sie bereute es etwas nicht mehr aufgepasst zu haben. Nicht das sie sich ärgerte so eine bunte Fantasie zu haben, aber sie mochte diese Stille nicht besonders.
Sie entschloss sich einfach über das Thema zu sprechen, von dem sie eine Ahnung hatte. Die Musik. Vielleicht hatte sie jemanden gefunden, der die Musik genauso mochte wie sie selbst, das bezweifelte sie jedoch. Sie wusste nicht genau wie sie ihn fragen sollte, doch fasste einfach ein paar Worte und lies diese aus ihrem Mund plumpsen.
Magst du die Musik?. Wirklich eine tolle Frage, wer mochte die Musik nicht? Sie seufzte innerlich und sah dann zu Boden. So konnte er wenigstens nicht sehen, das sie leicht rot wurde. Wieso musste sie nur eine so schlechte Gesprächspartnerin sein? Eigentlich wusste sie immer was sie sagen sollte, jedoch war das in diesem Fall anders. Nun wusste sie nicht über was sie sprechen sollte, und Noah sprach wohl auch nicht sehr viel.
Ob das etwas werden würde, damit die beiden ein Thema finden würden, über das sie sprechen konnten? Sie war nicht wirklich sicher, aber sie hoffte es doch sehr, sie wollte hier doch schließlich ein paar Freunde finden, mit denen sie Gemeinsamkeiten hatte, und nicht immer die Aussenseiterin sein. Hier wollte sie nicht nur ihren Traum verwirklichen, sondern auch jemanden finden, mit dem sie Spaß haben konnte.
Er hielt sie bestimmt für total bekloppt, das tat wohl jeder.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   So Jul 03 2011, 21:23

Seine Gesprächspatnerin war ein wenig seltsam, nicht so wie die anderen. Das hatte er sofort erkannt und je länger Noah sich mit ihr unterhielt, desto klare wurde die Ansicht. Aber waren seltsame, außergewöhnliche Gesprächspatner nicht meist besser als diejenigen die über alltägliche Dingen sprachen und einen nach 10 Minuten langweilten? Nunja, man konnte drüber disskutieren, Noah waren sie eindeutig lieber. Zumindest so lang bis er einem Thema abgeneigt war. Der Wind wehte angenehm durch sein Haar, die Sonne schien ihm jetzt nicht mehr all zu viel auszumachen. Durch das Gespräch mit der Rosahaarigen war er abgelenkt. Ihr freundliches Lächeln gab ihm zwar die Bestätigung, dass sie ihn nicht los haben wollte, trotzdem war er immer noch nicht ganz sicher ob es ihr wirklich nichts ausmachte. Vielleicht war sie aber auch nur ein ziemlich wortkarger Mensch, an diese riet man ja auch einmal. Aber eigentlich war die ganze Situation angenehm entspannt. Außenstehende hätten sie aber doch für verrückt erklärt, immerhin hatten sie sich über Bäume und tanzende Blätter unterhalten. Bei diesen Gedanken zog er die Mundwinkel leicht hoch und machte ein amusiertes Gesicht, das aber wenige Sekunden später wieder verschwand und das neutrale Gesicht zurück laß, welches Noah immer mit sich herum trug. Wärend Aki Bara also wieder schwieg kramte Noah in seiner Hosentasche nach einem Kaugummi, zog ihn heraus und wickelte es aus der glitzernen Silberfolie und steckte diese wieder ein. Dann steckte er sich den Kaugummistreifen in den Mund und begann darauf rum zu kauen. Langweiliger Minzgeschmack aber besser als nichts. Nachdem er ein paar Mal drauf rumgekaut hatte, suchte er nach einem zweiten Silberpäckchen, zog er erneut aus seiner Hosentasche und hielt es der Rosahaarigen hin ohne sie an zu sehen. Sein Interesse lag gerade auf einem Vogel der fast gegen den Baum gedonnert war, weil er sich mit etwas anderem außer dem Fliegen beschäftigt hatte. Irritiert dachte er darüber nach, dass selbst Vögel die fast nichts anderes Taten als Fliegen auch mal auf diese Art auf die Schnauze fallen konnten. Aber als das Wort Musik an sein Ohr traf erhaschte die junge Frau wieder seine Aufmerksamkeit. "Musik?"fragte er nochmal, um sicher zu gehen das er sich nicht verhört hatte und setzte dann ein nachdenkliches Gesicht auf. "Ich glaube jeder mag Musik in irgendeiner Weise. Als würde ich sagen, ich mag Musik auch." Er lachte auf. Das war wohl die Antwort die jederman geben würde und die Aki Bara vielleicht auch hören wollte, dennoch öffnete der Blonde erneut den Mund, setzt ein Lächeln auf und nickte. " Ehrlich gesagt liebe ich die Musik. Ich spiele seit vielen Jahren Violine. Erklärte er und kaute dann weiter auf seinem Kaugummi herum. Eigentlich hasste er den Geschmack von Minze, jetzt machte es ihm garnichts aus. Wahrscheinlich auch nur deswegen, weil er weder einen Kaugummi mit anderen Geschmack, noch schien er überhaupt einen anderen zu haben. Später müsste er sich neue besorgen. Aber .. die Rosahaarige schien jetzt ein wenig niedergeschlagen. Fand sie ihre Frage so lächerlich? Aufmunternt klopfte er ihr leicht auf die Schulter, hielt ihr immer noch das Silberpapier hin. "Du bist es wohl nicht gewöhnt viel zu sprechen, hm?" sagte er aufmunternt und plazierte seine eine Hand wieder auf dem kalten Stein. Sie sollte sich keines Falls unbehaglich fühlen, sie fanden bestimmt bald ein Thema über das sie sprechen könnten. Immerhin saßen sie jetzt schon eine ganze Weile hier. Und das allein war ein Zeichen dafür, dass sie sich bald richtig unterhalten würden. Oder einer der beiden würde verschwinden, dies war aber Nebensache und Noah hoffte nicht das sie das Weite suchen würde.

Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Mi Jul 06 2011, 11:20

Aki Bara setzte sich wieder auf und sah zu den tanzenden Blättern. Noah sah nicht gerade davon begeistert aus, das sie nicht so viel sprachen. Vielleicht sprach er gerne, und viel. Oder Aki Bara lag völlig falsch und schätzte den Jungen völlig falsch ein. Vorhin wollte Aki Bara alleine sein, und ihren Gedanken freien lauf lassen, aber sie fand es ganz gut nicht alleine zu sein. Immerhin war sie die letzten Jahre sehr oft alleine im Wald, oder im Garten, oder sonst wo und hatte sich in ihre eigene kleine Welt geträumt. Er hielt sie ja nicht davon ab, aber sie würde bestimmt nicht einfach beginnen zu Tagträumen, wenn sie gerade neben jemanden saß. Das tat sie nur im Unterricht, wenn dieser zu langweilig wurde. Und Unterricht wurde schnell langweilig, das einzige Thema das Aki Bara interessierte war die Musik.
Ob der Junge die Musik auch so mochte wie sie selbst würde sie ja in wenigen Sekunden erfahren, vielleicht mochte er die Musik aber auch gar nicht. Sowas konnte man sich doch nicht vorstellen oder? Jemand, der die Musik nicht mochte? Gab es so jemanden denn überhaupt. Nein, das konnte Aki Bara nicht glauben. Es gab doch niemanden der die Musik nicht mochte. Er hatte genau das gesagt, was sie gedacht hatte. Jeder mochte die Musik. Du spielst Violine? das hätte sie nicht erwartet. Sie hatte doch tatsächlich jemanden gefunden, der Violine spielte. Es gab wirklich nicht viele die das taten, die meisten die sich für die Musik interessierten, spielten entweder Klavier, oder sangen. In ihren fall wohl das zweite.
Sie nahm den Kaugummi entgegen und dankte ihm lächelnd. Nein, sie sprach wirklich nicht gerne, sie sang viel lieber. Sie schüttelte den Kopf Nein, ich spreche nicht gerne, und nicht viel. Ich singe viel lieber Aki Bara wollte mehr über den eigentlich Fremden erfahren, und begann sich zu fragen, ob es unhöflich wäre einfach zu fragen. Sie schüttelte den Gedanken wieder aus ihrem Kopf und steckte den ausgepackten Streifen in ihren Mund und begann darauf herum zu kauen. Das Papier breitete sie aus, und legte die silberne Seite so, das die Sonne darauf schien.
Wie ist es so in Frankreich? Sie entschloss sich einfach einmal zu fragen, wenn er nicht darüber sprechen wollte, konnte er die Frage einfach auslassen.Sie wollte nur in ein Gespräch kommen, so im Stillen zu sitzen, wenn jemand neben einem saß war auch nicht toll. Immerhin hatte man doch jemanden zu sprechen, wenn man nicht alleine war. Man musste nur ein Thema finden das beide mochten.
Frankreich hörte sich doch nicht einmal so schlecht an, sie selbst war noch nie dort gewesen, hatte aber einiges über dieses Land gelesen, aber die Musik war auch ein gutes Thema.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   So Jul 10 2011, 18:15

Ja er spielte Violine und dies war das einzig richtige was er im Leben jemals getan hatte. Es war damals wie eine Vorhersehung gewesen. Als er den Klang das erstmal zu hören bekam, öffnete sich für einen neue Welt - halt er schweifte innerlich vom Thema ab. Seine Gedanken flogen wirre Kreise in seinem Kopf und dies alles nur weil er an seine Violine dachte? Das war doch verrückt. Sich innerlich fassend nickte er gemäßigt und überschlug dann die Beine. "Ich liebe es den Klang der Violine zu hören. Hab ziemlich früh damit angefangen." Wenn er richtig darüber nachdachte liebte der den Klang der Musik allgemein. Sie beruhigte ihn, brachte ihn runter und besserte seine Laune, wenn sie schlecht war. Ausserdem zerstörte sie immer die Stille wenn sie am schlimmsten war. Sowie jetzt auch. Sie begannen über Musik zu sprechen und schon hatten sie ein Thema, welches sie beide verband. Er war schön so jemand neben sich zu haben. Als die Rosahaarige sagte sie würde nicht viel sprechen lachte er. "Das hab ich schon gemerkt. Aber nehme es dir nich übel. Eigentlich bin ich auch nicht sehr gesprächig." Nein, das war er eigentlich nicht aber irgendwie hatte er im Moment Lust zu sprechen. Vorallem da Aki Bara ein kleines bisschen seinem jüngerem Bruder. Dieser sprach auch fast garnichts. Beziehungsweise immer nur dann wenn man es wirklich von ihm verlangte. "In Frankreich ist es so wie überall. Dort gibt es eigentlich nichts besonderes .."Er hatte nicht wirklich Lust übr seine Herkunft zu sprechen, sonst würde er noch Heimweh bekommen.



out: entschuldige, dass der Post so kurz geworden ist.

Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Fr Jul 15 2011, 10:54

Aki Bara betrachtete die Blätter weiter die im leichten wind erneut zu tanzen begannen. Sie legte den Kopf leicht schief und betrachtete die Blätter gedankenverloren. In ihrem Kopf spielte sich erneut eine Melodie ab, die zu den Bewegungen der Blätter passten. Gedankenverloren starrte sie die Blätter weiter an während ihr die Worte von Noah in den Sinn gelangen. Ohne ihren Blick von den Blätter schweifen zu lassen, deutete sie auf den Notizblock. Hast du Lust das einmal zu spielen? Ich würde es wirklich gerne einmal mit der Violine vorgespielt bekommen, ich selbst kann nicht spielen.
Aki Bara sah einen Vogel der ihr durchs Bild flog, und schrak etwas zurück. Immer diese Vögel, dachte sich die Schülerin. Entweder flogen sie einen durchs Bild, oder sie hüpften durch die Gegend. Die Oberschülerin sah zu Noah und lächelte ihn freundlich an, wandte ihren Blick aber dann wieder den "Tänzern" zu. Kaum hatte sie sie eine Sekunde betrachtet, verfiel sie wieder in ihre Gedankenlose Zeit. In der sie meistens zu Tagträumen begann. Wie es wohl war hier zu singen oder einfach Musik zu machen? Hier kamen ja nicht wirklich viele Leute vorbei, und es war ruhig. Nur das Gezwitscher der Vögel, und die Geräusche die der Wald nun mal von sich gab.
Gesprächig waren die meisten wohl nicht. Entweder es gab einen Grund dafür, oder man mochte die Ruhe nicht zerstören. Wenn man eine längere Weile nicht geredet hatte, und jemand kam und flüsterte, dann hörte sich das auch schon sehr laut an. Und wenn jemand dann auch noch kam und rumbrüllte, das war das schlimmste, Menschen waren viel zu laut.
Aki Bara vergas erneut was in ihrem Kopf herumschwirrte und betrachtete die Blätter. Sie schielte kurz zu Noah und lächelte ihn freundlich an.

Out: Sorry, bin in einer etwas unkreativen phase meines lebens
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Do Jul 28 2011, 20:39

Noah nickte sachte und folgte dem Blick des Mädchens zu den Blättern. Sein Kopf war ebenso leicht schief gelegt und er seufze zu frieden. "Wenn du mir zuhören möchtest hab ich natürlich nichts dagegen." Er mochte es wenn andere ihm zuhören konnten und sie mit seiner Musik begeistern konnte. Allgemein freute er sich jemanden wie Aki Bara getroffen zu haben, die ebenso in die Musik verliebt war wie er selbst. Normalerweise war Noah ein recht neutraler, nicht oft lächelnder Junge, der misstrauisch gegenüber Fremden war und ein wenig länger brauchte um auf zu tauen. Aber da ihn und das rosahaarige Mädchen etwas verband, war er viel lockerer und eigentlich so wie sein wirklicher Charakter aussah. Nachdem wieder stille zwischen den beiden eingetroffen war, genoss er sie für einen Moment, war sie doch recht angenehm. Er Wind wehte leicht, die Sonne störte ihn nicht mehr. Mittlerweile hatte er die Hitze schon fast vergessen, war sie ihm wirklich egal geworden. Ab und an seufze er trotzdem noch schwer, schlugen die Hohen Temperaturen doch aufs Gemüt. Schließlich sah er seine Gesprächspatnerin fragen an. "Hast du vielleicht Lust was trinken zu gehen? Also gegen die Hitze meine ich." Es war schon länger her gewesen, als Noah etwas getrunken hatte. Seine Kehle fühlte sich arg ausgetrocknet an und das Gefühl ging ihm ziemlich auf die Nerven.

Huhu,
Ich krieg dich anders nicht erreicht.
Du hast eine ungeöffnete Nachricht in deinem Postfach und ich würde dich bitten diese mal zu öffnen xD
LG Ayumi ^^
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Di Aug 02 2011, 14:43

Die junge Oberschülerin sah sich weiter die Blätter an, wie sie so schön rhythmisch mit dem Wind im Einklang waren. Es gab wohl nichts das schöner war als mit dem Leben im Einklang zu sein, und harmonisch Leben zu können. Aki Bara hatte sich nichts mehr gewünscht als dies tun zu können, aber sie wollte ihren Traum , eine Sängerin zu werden, und Menschen mit ihrer Musik zu bewegen nicht aufgeben. Sie hatte immer daran geglaubt, die Welt verbessern zu können, und das wollte sie mit ihrer Musik. Nein, es war nicht ihre Musik, es war die Musik, die sie für die Menschen machte. Sie hatte nie Musik gemacht, um damit Geld zu verdienen, sie wollte nichts mehr, als den Menschen zu zeigen, das man etwas bewirken konnte.
Aki Bara wurde aus ihren Gedanken gerissen und sah Noah an, sie nickte und lächelte ihn freundlich an. Sie würde ihn bestimmt gerne zuhören. Der Klang einer Violine war auch etwas besonderes. Diesen Klang konnte man mit keinem anderen Instrument vergleichen. Er war so rein, und harmonisch, und wenn man wollte, konnte man mit dem Klang einer Violine tausende von Menschen bewegen. Ich würde dir nur zu gerne zuhören. Sagte Aki Bara lächelnd und sah Noah weiter lächelnd an. Es gab doch nichts schöneres als Musik zu hören. Nach einer Weile der stille, die mittlerweile zu einer angenehmen Stille geworden war, und nicht mehr so peinlich aufzunehmen war, fragte Noah die rosa haarige ob sie etwas trinken wollte. Sie nickte und lächelte. Ja, ist echt ziemlich warm hier. Und da heißt es immer im Wald sei es kühler.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Di Aug 02 2011, 20:16

Er freute sich sehr darüber das Akia Bara ihm zu hören wollte und das sah man ihm auch an. Auch das seine Gesprächspatnerin seinem Vorschlag nach gingen würde, erleichterte ihn. Immerhin war es zu ihrem Besten. Also stand er auf und machte ein paar Kniebeugen um seine Beine, die wiedereinmal eingeschlafen waren, auf zu wecken. Nachdem er 10 solcher Kniebeugen gemacht hatte, richtete er sich wieder auf und lief die Treppe auf der hinteren Seite des Steines hinunter. Dort unten stellte er sich in das Blickfeld der Rosahaarigen und rief. "Wenn ich für dich Violine spiele, würdest du dann auch für mich singen?"Noah hatte Aki Baras Stimme schon vom Summen her schön gefunden und würde es gern mal hören, wenn sich das Summen in Worte verwandeln würde. Seiner Meinung nach würde das gut zu seinem Violinen Spiel passen. Vielleicht gab es irgendwie die Möglichkeit sich zusammen zu finden und gemeinsam Musik zu machen. Immerhin machte er doch dann um so mehr Spaß. Zumindest sagten das immer alle. Er selbst hatte es noch nie ausprobieren können, da er keinen gehabt hatte mit dem er musizieren hätte können, geschweigeden der eine passende Singstimme gehabt hatte. Wärend er auf Akia Bara wartete drehte er sich einige Male im Kreis und lies seine Hände in die Hosentaschen gleiten. Unbewusst suchte er nach etwas, fand aber nichts besonderes in ihnen und lies seine Hände und Arme dann locker neben seinem Körper hin und her schwingen. Zu Trinken würden sie wahrscheinlich an einem Kisok oder in der Schule selbst bekommen. Natürlich könnten sie einen Abstecher in die Stadt machen, dort war die Auswahl dann wahrscheinlich größer. Somit dachte Noah auch noch über die Planung seines restlichen Tages nach und wie man die nächsten Stunden verbringen könnte, damit einem nicht langweilig wurde. Wahrscheinlich würde er die Rosahaarige dann auch noch fragen, was sie denn machen wollen würde.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Mi Aug 03 2011, 21:22

Aki Bara freute sich ungemein endlich jemanden gefunden zu haben, der ihre Leidenschaft zur Musik teilte. Es war doch gleich viel besser zu wissen, das es noch andere Menschen gab, die die Musik so liebten und schätzten wie sie selbst. Wenn du willst kann ich gerne singen antwortete die rosahaarige dem Jungen. Sie wollte doch keine Gelegenheit verpassen singen zu können, und das auch noch für jemanden, der die Musik auch mochte, und selbst Ahnung hatte.
Es gab wirklich nichts das dieses Gefühl gerade übertreffen konnte. Endlich, nach so langer Zeit hatte sie jemanden gefunden, der auch so über die Musik dachte. Es waren nicht wirklich viele die die Musik so mochten, wie Aki Bara, aber Noah war einer dieser Personen. Aki Bara kam die Idee, das sie doch eigentlich zusammen Musik machen konnten. Aki Bara konnte doch einfach zu seinem Violinspiel summen, und dann konnten sie sehen ob ihre Stimme zu dem Klang passte.
Aki Bara hatte genug Songs, die man gemeinsam spielen konnte. Immerhin hatte sie auch genug Zeit gehabt, um so viele Lieder zu schreiben. Eigentlich wollte sie zur Zeit noch niemanden an diese Songs heran lassen, aber da Noah der einzige war, war es auch nicht schlimm. Aki Bara stand ebenfalls auf, und folgte Noah hinunter, dort blieb sie neben ihm stehen. Sie sah ihn grinsend an und sah dann zu ihrem Block, diesen hielt sie in ihrer rechten Hand. Sie sah Noah an und grinste erneut. Und wo hast du gedenkt etwas zu trinken? Schule, Stadt oder Kiosk? fragte die Oberschülerin.
Ihr selbst war es eigentlich egal, hauptsache etwas nasses und flüssiges das man trinken konnte. Aber es sollte nicht zu voll sein, wenn er sich für die Stadt entscheiden sollte. Menschenaufläufe mochte Aki Bara nicht, überhaupt nicht um ehrlich zu sein, sie hatte dann immer schnell Platzangst.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Do Aug 04 2011, 21:16

Es dauerte nicht lange bis Aki Bara den Weg nach unten gefunden hatte und jetzt neben ihm stand. Auch seine Aufmerksamkeit blieb einige Sekunden an ihren Notizblock hängen, verlor aber dann wieder das Interesse daran. Stattdessen überlegte wo genau sie etwas trinken konnten. Es müsste jetzt ungefähr 15 Uhr sein. Da war die Stadt doch ziemlich voll? Ausserdem war wunderschönes Wetter, das trieb die Menschen nach draußen. Auch wenn das Noahs Meinung Selbstmord war. Wer wollte in dieser Hitze schon brühen, zumindest die jenigen die noch ganz richtig im Kopf waren. Also wie gesagt, die Stadt würde voll sein, weswegen er auch schnell über eine andere Methode nachdachte. Kiosk? Gab es hier einen? Der Blonde hatte niemals einen gesehen .. dann mussten sie wohl einen Abstecher in die Cafeteria machen. Eventuell haben die dort etwas Kaltes zu trinken. Zumindest gab er die Hoffnung nicht auf. "Wie wäre es wenn wir in die Cafeteria gehen? Vielleicht haben die dort etwas. Er stoppte und fügte dann hinzu Dann können wir immer noch in die Stadt gehen. Die definitiv voll sein wird. Innerlich verdrehte der Junge die Augen, na das konnte heiter werden. Wahrscheinlich würde er nach einem abgelegenden Cafe suchen damit sie eher ungestört sein könnten. Denn die Rosahaarige sah seiner Meinung nach nicht nach jemanden aus der Menschenmengen bevorzugen würde, geschweigedenn sich gern in welchen aufhält. Sie kam ihm eher ruhig vor. Natürlich konnte er sich teuschen, dass zweifelte er jedoch stark an. Sie müssten sich dann aber recht bald entscheiden, er brauchte dringend was zu trinken und Aki Bara höchst wahrscheinlich auch.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Mo Aug 08 2011, 18:42

Eine Weile stand Aki Bara einfach nur da und starrte in den Wald. Dort gab es zwar nichts zu sehen, aber so stand Aki Bara oft da, einfach nur in die Gegend starrend. Man könnte sagen das sie Löcher in die Luft starrte. Dann müsste die Luft aber schon sehr viele Löcher haben denn das tat Aki Bara sehr oft, und meist dann wenn sie anfing zu Tagträumen. Aber Aki Bara riss sich zusammen, sie war ja nicht alleine, deshalb konnte sie jetzt nicht anfangen zu Tagträumen. Sie sah Noah an und nickte. Ist wohl besser, in die Stadt will ich jetzt um diese Zeit nicht. Wer weiß was da los ist sagte die rosahaarige und sah den Jungen an. Wenn wir nichts finden, dann ja. Aber wenn wir zuerst in die Cafeteria gehen dann können wir später noch deine Violine holen und dann kannst du spielen fügte sie noch hinzu. Sie wollte unbedingt den Klang diesen Klang hören, und unbedingt wissen wie sich "ihr" Lied auf der Geige anhören würde. Aki Bara hatte das Gefühl, als würde Noah auch nicht gerne in eine volle Stadt gehen wollen. Wenn sie sich täuschte, dann gut, aber sie war sowieso noch nie gut gewesen im Leute einschätzen.

(sorry, ist etwas wenig ich weiß)
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Mo Aug 15 2011, 00:02

Aki Bara war also wirklich bedacht darauf Noahs Violinenspiel zu hören. Er fühlte sich sehr geschmeichelt, war ihm noch niemand begegnet der ihn so dazu drängt. Ausgenommen seinem Bruder natürlich aber das war ja was anderes. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf seine Lippen bevor er nickte und dann einen Arm hob um mit dem Finger in eine Richtung zu zeigen. Aus dieser Richtung war er gekommen und wahrscheinlich lag dort auch der Ausgang aus diesem Wald. Klar dachte der Junge nicht daran, dass er sich bereits 2 Mal verirrt hatte, dennoch hatte es ja auch war gutes gehabt. Er hatte eine äußerst nette Schulkameradin hier getroffen die die gleichen Hobbys wie er hatte und somit eine äußerst interessante Gesprächspatnerin war. Anfangs hatten sie zwar Starschwierigkeiten was Thema und Ablauf des Gesprächs betraf, Noahs Unbehagen hatte sich aber mittlerweile aufgelöst. Aki Bara war eine sehr ruhige aber angenehme Person. Allgemein mochte Noah diese lauten, aufdringlichen und hyperaktiven Mädchen nicht. Die Rosahaarige war das genaue Gegenteil von den typsichen Mädchen die er so traf. Ihm vielen genug Begebenheiten ein die ihn die Augen verdrehen ließen. Da Aki Bara mit dem Vorschlag der Cafeteria zufrieden war würden sie also zuerst dort hin steuern um sich Erfrischung zu holen. Der Stadt waren sie und er gleichermaßen Abgeneigt also war sie kein Gesprächsthema mehr. Und später .. später würde er dann seine Violine holen und für Aki Bara spielen. Er freute sich schon auf diesen Moment, da es für ihn mehr als nur Entspannung bieten würde. "Dann lass uns gehen." Sagte er schließlich und setzte sich langsam in Bewegung damit die Rosahaarige spielend aufholen konnte. Sicher wo er hing ging war er sich nicht, weshalb er auch nach wenigen Schritten wieder zum stehen kam und sich etwas hilflos zu Aki Bara umdrehte. "Wo gehts lang?" Fragte er mit leiser Stimme und tat so als wolle er sich nur noch bestätigt fühlen, dass er diese Richtung eingeschlagen hatte. Seine Verpeiltheit überspielte er indem er einfach eine neutrale Miene, statt einer fragenden Miene aufsetzte damit es so aussah als hätte er es zu sich selbst gesagt. Locker lies er seine Hände in die Hosentaschen gleiten und wartete dann auf ihre Antwort wärend er die umher fliegenden Vögel beobachtete die sich lauthals über seinen Kopf hinweg mit piependen und zwitschernden Geräuschen unterhielten. Solche Geräusche hatte er schon immer gehasst, er würde sich wohl niemals wirklich daran gewöhnen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Mo Aug 15 2011, 17:26

(Ich möchte mal eben ein wenig ausprobieren ob ich in Ich-Form genauso schreiben kann wie in Sie-Form. Nicht wundern wenns komisch wird)

Ich sah weiter die Blätter an und ein leises seufzten kam zwischen meinen Lippen hervor. Ich mochte die wärme zwar, aber das war eindeutig zu warm. Sommer war schön, das war jede Jahreszeit, auch der kalte Winter, aber dieser Tag war eindeutig ZU warm, viel zu warm, auch im Schatten war es heiß. Gab es irgendwie ein Geheimnis wie man an so einem warmen Tag nicht ins schwitzen kommen würde, wüsste ich es nun gerne. Etwas kühles zu trinken würde jetzt bestimmt genau das richtige sein. Es würde nicht nur den Körper abkühlen, sondern auch noch meinen trockenen Mund wieder nass machen. Ich hasste dieses Gefühl von Trockenheit in meinem Mund, es lies meine Lippen immer zusammenkleben und war einfach unerträglich. Deshalb mochte ich Zahnarztbesuche auch nicht. Nicht nur das man davon immer einen trockenen Mund bekam, sondern auch noch diese tausende Geräte die vor einem auf einem Tisch lagen und das Gefühl, das man nicht wusste was die oder der Zahnarzt mit diesen Geräten tun würde.
Oh, schon wieder war ich in meine eigenen Gedanken versunken. Ich schüttelte den Kopf leicht und sah Noah an. Ich hatte zuvor gehört das es eine Versammlung der Schüler geben sollte, um 17.00 Uhr oder so, wie spät es jetzt wohl war? Konnte auf jeden Fall noch nicht so spät sein, da die Sonne immer noch am Himmel zu sehen war. Aber was der Direktor wohl zu sagen hatte, das alle Schüler und Schülerinnen in den Versammlungsraum kommen sollten? Es konnte doch nichts schlimmes sein, immerhin hatte das Schuljahr doch gerade eben begonnen. Nein, es würde bestimmt nur wieder eine völlig langweilige Rede werden, in der uns der Direktor und die ganze Lehrerschaft an der Schule willkommen heißen würde. Bestimmt nichts schlimmes, und ich hatte ja auch nichts getan, also würde es mich auch nicht treffen wenn es etwas wäre, das nicht erlaubt wäre, oder? Nein, ich hatte nichts getan, eindeutig. Schon wieder viel mir ein das ich in Gedanken war, erneut schüttelte ich den Kopf leicht, so das es niemand merkte und sah Noah an, dieser war schon los gegangen, blieb aber wenige Meter weiter wieder stehen und fragte ob das die richtige Richtung war. Um ehrlich zu sein wusste ich es auch nicht genau, aber ich dachte schon, ich war ja auch aus dieser Richtung gekommen, oder etwa nicht?? Ich glaube schon gab ich zurück und ging ebenfalls los und in die selbe Richtung in die Noah auch gegangen war. Ja, das musste der Weg zurück sein, wenn nicht, dann kämen wir ja irgendwann auch aus dem Wald.
Spätestens dann, wenn der Wald zu ende gehen würde und wir irgendwo hinaus kommen würden. Das konnte aber lange dauern bis es so weit kommen würde.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Der große Baum   Di Aug 16 2011, 23:53

[Kein Problem ;3]

Hm, dann ging es also doch in die richtige Richtung? Nagut, wenn Aki Bara ihm da zu stimmte. Das Glaube hatte er dann einfach ignoriert indem er es einfach nicht mehr ansprach und sich erneut in Bewegung setzte. Die Vögel ließen sich nicht davon beirren, dass die beiden jetzt den Wald verließen und flogen über sie hinweg. 10 Minuten hatten sich gebraucht um den Wald zu durchqueren, denn da Noah vorgegangen war hatten sie sich tatsächlich ein wenig verirrt. Der Ausgang wäre garnicht weit weg gewesen aber was solls. Glücklicherweise fanden sie dann auch bald ins Freie. Dort wurde dem Jungen bewusst das der Wald doch mehr als nur kühler war. Die Sonne brannte auf seinen Kopf und er gab Aki Bara das Zeichen, das sie sich beeilen sollten in die Cafeteria zu kommen, damit sie nicht zu lang der Wärme ausgesetzt werden. Hätte man viel Fantasie würde der Schulhof der Wüste gleichen.

[-> Cafeteria]
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Der große Baum   

Nach oben Nach unten
 
Der große Baum
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 2Gehe zu Seite : 1, 2  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» die wirklich große liebe...trennung!?
» Großstadt Gedicht ich bitte um Hilfe !
» habe meine große Liebe vergrault........
» [Epic] Imperiale Großschiffe
» Kevin Großkreutz

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Gakko no Kyodai :: Papierkorb-
Gehe zu: